Am 24. May war Australian´s Biggest Morning Tea.
Das ist hier ein nationales Ereignis, bei dem die Betiebe Australiens Spenden für die Forschung zur Krebsbekämpfung sammeln. Eine Wohltätigkeitsveranstaltung für Krebskranke und auch für die Arbeitnehmer, denen deswegen eine zusätzliche Pause gewährt wird ;-)
Morning Tea bedeutet nicht unbedingt nur Tee trinken. Man gibt ein bisschen Geld, um sich mit selbsgemachten Kuchen und andere Leckereien die Kaffeepause bzw. Teepause zu versüßen.
Geselliges Zusammensein mit den Kollegen.....
.....unterstrichen mit live Musik. (die Band bestand aus Mitarbeitern)
Mein Arbeitsplatz: ...erholtes Weiterarbeiten nach einer ausgedehnten Pause...
Mit Sachen wie diesem vertreibe ich meine Zeit. Eine bestückte Leiterplatte, die ein Implantat simuliert. Eben nur ein bisschen größer als ein Implantat :-)
Das sind zwei Jungs aus der Nachbarabbteilung, mit denen ich teilweise zusammenarbeite.
...hier werden die Widerstände auf Temperaturschwankungen getestet, im Ofen....
Das ist Liam, Australier. Ein super netter Kollege und auch Praktikant. 
Das ist Liam, Australier. Ein super netter Kollege und auch Praktikant. 


Im Kofferraum eine Menge an camping gear, die für den Trip nicht wegzudenden sind: Campingstühle, Campinggeschirr incl. Campingkocker, Schlafsäcke, Matratze, Spannbetttuch und eine Menge Kartenmaterial um die schönsten Plätze der Ostküste zu finden.
Etwas verbeult, aber was will man erwarten von einem 22 Jahre alten Bus. Zwar nur 114'km, weiß aber nicht ob die wirklich stimmen...
Die Hauptsache ist aber, dass er fährt und man darin schlafen kann. Und das tut er...
Den Kauf von DOUGAL musste ich natürlich feiern. Wir waren am Abend in der Stadt, erst an der "Opera Bar" von der man die Harbour Bridge genau im Blick hatte. Zufällig war an diesem Abend auch ein Feuerwerk neben der Bridge (wie ca. jede Woche ein mal ) - gigantischer Blick! Anschließend sind wir nach KingsKross, Partyviertel von Sydney.

Fazit des Abends: siehe Bild :-)
Dieser Sonnenaufgang ist zwar nicht der des folgenden Tages, aber so muss es ungefähr in meinem Kopf ausgesehen haben als ich am nächsten morgen aufewacht bin. 
Dieser bush walk nennt sich six foot track, der heißt so, weil der Weg 6 Fuss breit ist (ca. 2m)
Aber das war nur die ersten 500 meter so, dann ging eben auf einem Trampelpfad mitten durch die Prärie - echt geile Landschaft.
...jeder Blick zurück war es wert...
... dann wurde der Wald schon dichter, so dicht, dass wir auch eine kleine Schlange und eine Echse gesehen haben... die aber leider zu schnell unterwegs waren um sie zu fotografieren
...das sind die 'native bees' (die hier ansässigen Bienen) unter einem Felsüberhang...
...der Wald wurde wieder lichter und wir kamen an einen Fluss (coxs river) , den wir zu überqueren hatten...
...der Fluss war zwar nicht hoch, aber wir haben trotzdem die Brücke genommen...
...es durfte sich immer nur eine Person auf der Brücke aufhalt. War mir zuerst nicht klar, aber als ich dann an der Reihe war, wurde es mir klar....
...und? klar oder!...
Auf der anderen Seite angekommen, sind wir dann zum Fluss runter. Echt geil dort! Wald, Campingatmosphäre, direkt am Fluss, der sich leise durch das, von ausgewaschenen Steinen ausgeschmückte, Flussbett schlängelte. ... ja, da könnte man von träumen...
Hier war Halbzeit von den 16 Wander-km. Auf dem Weg zurück sind wir dann ein Stück den Fluss entlang geturnt. Geturnt deswegen, weil die Steine zu Felsen wurden, immer größer... Wie nennt man das dann? rock hopping?
Der Weg zurück war mal ziemlich beschwehrlich, aber bei diesem Blick lässt man sich nicht unterkriegen.
Das war mal wirklich wieder ein super Tag in der Natur. Man ist wirklich abgeschieden von jeglicher Außenwelt. Man hatte nichteinmal Handyempfang.






Am Ostersonntag hab ich mir dann das Aquarium in Manly angeschaut. 
Tja, das opera house eben...
