Nachdem wir erst mal ihre Dreckwäsche bei mir gewaschen haben, machten wir uns gleich auf den Weg in die Stadt. Ziel war erstmal Darling Harbour: Aquarium und Jazzfestival.
Im Aquarium waren wie zu erwarten nur Fische zu sehen. Im Jazzfestival haben wir uns gleich mal einen schönen Blick auf die Hauptribühne gesichert. Zufällig war da auch eine Bar. Die Musik hat uns dann nicht mehr so interessiert. Nachdem wir alle einigermaßen genug hatten sind wir nach hause, geduscht und sind was essen gegangen.
Am nächsten Tag war dann der erste Höhepunkt geplant. Einmal zu Fuß über die Harbour Bridge, aber über die Brückenbögen, der sog. bridge climb. Das ist noch eine andere Gruppe...
...hier sind wir aber schon am Warten bis wir dran sind. Man musste sogar einen Alkoholtest machen, da man mit mehr als 0,5 Promille nicht mehr da hoch durfte. Waren aber nicht zu lange unterwegs am Tag davor, deswegen: NO WRRIES ;-)
Leider durften wir keine eigene Kamera mit hoch nehmen. Mussten eben dieses Bild kaufen. Ist wirklich ein super Ausblick von dort oben. Hier hab ich zum ersten mal gesehen, wie zerrissen die Landschaft um Sydney eigentlich wirklich ist... und dazwischen immer Wasser. Gigantisch!
Hier noch im Hintergrund das Opera House.
Achja, zwei Kolleginen aus der Arbeit waren auch noch dabei. Die Angela und die Carrie, von links.
Nach dem bridge climb gingen wir in die Opera Bar (die Bar am Opera House) und haben es uns dort gutgehen lassen, bis wir hunger bekamen und in "the ROCKS" (ältester Teil Sydney's) gingen und uns dort, in einem Restaurant, nen lecker Burger gegönnt haben. Leider haben wir (bzw. ich) eine Strafzettel für´s Parken bekommen. 77 dollar. Ziemlich heftig die Strafen hier.
Noch einen Blick dahin, wo wir eben noch oben waren...
Eine Nacht verbrachten sie dann auch in Manly in einem Backpacker, aber nicht da, wo ich meine erste Zeit verbracht hab... BoardRider hieß dieser und war auch recht schön haben die Jungs gesagt.
Mit dem Wetter hatten Sie immer noch Glück. Immer noch schön und kein Regen.
Einen Tag waren die Klausen eben in Manly. Am nächsten Tag waren sie im Zoo, in dem ich zuvor schon mal war. Taronga Zoo. Nach dem Zoo haben wir versucht uns zum nächsten Höhepunkt zu verabreden. Wir haben uns dann schon getroffen, aber eben mit ein paar Umwegen und mit den ersten grauen Haaren... ;-)Football: New South Wales vs. Queensland
Sollte eigenlich ein ziemlich heißes Spiel werden, aber irgenwie waren die Spieler etwas müde an diesem Tag. Relativ wenig action in dem Spiel. Es geht in "State of Origin" darum welcher Staat der bessere ist. NSW hat leider verloren. Ich bin aber auch immer für die verkehrte Mannschaft.
Kurze Regeln zum Spiel: Football ist in Australien Rugby, nur ohne Protektoren oder Helme. Das sind richtige Tiere, die da spielen. Das Ei darf immer nur zurückgerworfen, oder nach vorne gekickt werden. Nach 5 Pässen muss die Mannschaft im Ballbesitz das Ei an den Gegner abgeben. So gehts immer hin und her. Ziel ist es, das Ei hinter der Linie, auf der die hohen Pfosten stehen, mit der Hand auf den Rasen zu bringen. Das ist dann ein "Try", praktisch wie ein Tor im Fussball. Wer das schafft bekommt 4 Punkte. Anschließend darf diese Manschaft noch versuchen das Ei in der Höhe, wo das Ei über die Linie ging, von ca. 12 Meter Entfernung, durch die beiden Pfosen zu kicken. Gelingt das, gibts zwei weite Punkte.
Die genauen Regeln zu erklären würde zu lange dauern. Abgesehen davon kenn ich sie auch nicht alle, wie auch viele Australier.........
Ein Geheimtip: Donnerstag Abend nach Mona Vale, ca. 30 min von mir entfernt. Dort ist das sogenannte "Hotel Mona Vale". Das heißt nicht, dass man hier schlafen kann. Hotel ist hier glaub ich ein Begriff wie bei uns Club oder Disco. Also in diesem Hotel gibts Livemusik, Clubmusik, Teckno, Biergarten....
Rodl musste leider sein Cappie absetzen. Er war deswegen etwas unglücklich bis......
....er wieder Salami mampfen konnte als wir zu hause waren. :-)
War ein schöner Abend mit den Jungs, nur ich musst am nächsten Tag arbeiten. Nicht so gut. Aber die Jungs haben mir Mut gemacht und gesagt, sie kommen mit in die Arbeit und schaun sich mal an was ich hier so mache....
Aber wenn ich mir Denis am Abend noch genauer angeschaut hätte, wärs eigentlich klar gewesen , dass das nix wird.....
Aber immerhin, auch als das Wetter den zweiten Tag hintereineander wieder schlechter wurde sind sie, nachdem sie einen Tag nur in meinem Zimmer verbracht haben, doch in die Stadt gegangen.... .... in eine Spielhöhle.... na na na..... 
Aber, "das war ja nur der Aufenthalt in Sydney" dachten die sich. Denn ich hab eine Woche zusätzlichen Urlaub rausgeschlagen und bin mit ihnen dann gen Norden gefahren. (Norden bedeutet hier wärmer) Da wir ja besseres Wetter wollten, haben wir uns in meinen Van gesetzt und sind losgefahren.

Das Telstra Stadion im Sydney Olympic Park: noch relativ neu, da es erst für die Olympischen Spiele 2000 erbaut wurde. 
...nach der Halbzeit ein Bier und nen "meat pie". Sehr lecker, auch wenn ich nicht so aussehe ;-)
Das hier ist der Käfig, in dem und eine Ballmaschine die Basebälle zuworfen hat.
Mit Helm und richtigen "Motto - shirt" gehts los...
...eine halbe Stunde haben wir uns zu zweit in dem Käfig verausgabt. Hab heute (Dienstag) immer noch Muskelkater davon. Hätte ich nicht gedacht, man spürt das wirklich überall: Rücken, Bauch, Oberschenkel, Hintern. Am wenigsten aber in den Armen... 

... und wieder zurück mit DOUGAL, meinem neuen Kumpl ... ;-)

Am 24. May war Australian´s Biggest Morning Tea.
Das ist hier ein nationales Ereignis, bei dem die Betiebe Australiens Spenden für die Forschung zur Krebsbekämpfung sammeln. Eine Wohltätigkeitsveranstaltung für Krebskranke und auch für die Arbeitnehmer, denen deswegen eine zusätzliche Pause gewährt wird ;-)
Morning Tea bedeutet nicht unbedingt nur Tee trinken. Man gibt ein bisschen Geld, um sich mit selbsgemachten Kuchen und andere Leckereien die Kaffeepause bzw. Teepause zu versüßen.
Geselliges Zusammensein mit den Kollegen.....
.....unterstrichen mit live Musik. (die Band bestand aus Mitarbeitern)
Mein Arbeitsplatz: ...erholtes Weiterarbeiten nach einer ausgedehnten Pause...
Mit Sachen wie diesem vertreibe ich meine Zeit. Eine bestückte Leiterplatte, die ein Implantat simuliert. Eben nur ein bisschen größer als ein Implantat :-)
Das sind zwei Jungs aus der Nachbarabbteilung, mit denen ich teilweise zusammenarbeite.
Das ist Liam, Australier. Ein super netter Kollege und auch Praktikant. 


Im Kofferraum eine Menge an camping gear, die für den Trip nicht wegzudenden sind: Campingstühle, Campinggeschirr incl. Campingkocker, Schlafsäcke, Matratze, Spannbetttuch und eine Menge Kartenmaterial um die schönsten Plätze der Ostküste zu finden.
Etwas verbeult, aber was will man erwarten von einem 22 Jahre alten Bus. Zwar nur 114'km, weiß aber nicht ob die wirklich stimmen...
Die Hauptsache ist aber, dass er fährt und man darin schlafen kann. Und das tut er...
Den Kauf von DOUGAL musste ich natürlich feiern. Wir waren am Abend in der Stadt, erst an der "Opera Bar" von der man die Harbour Bridge genau im Blick hatte. Zufällig war an diesem Abend auch ein Feuerwerk neben der Bridge (wie ca. jede Woche ein mal ) - gigantischer Blick! Anschließend sind wir nach KingsKross, Partyviertel von Sydney.

Fazit des Abends: siehe Bild :-)
Dieser Sonnenaufgang ist zwar nicht der des folgenden Tages, aber so muss es ungefähr in meinem Kopf ausgesehen haben als ich am nächsten morgen aufewacht bin. 
Dieser bush walk nennt sich six foot track, der heißt so, weil der Weg 6 Fuss breit ist (ca. 2m)
Aber das war nur die ersten 500 meter so, dann ging eben auf einem Trampelpfad mitten durch die Prärie - echt geile Landschaft.
...jeder Blick zurück war es wert...
... dann wurde der Wald schon dichter, so dicht, dass wir auch eine kleine Schlange und eine Echse gesehen haben... die aber leider zu schnell unterwegs waren um sie zu fotografieren
...das sind die 'native bees' (die hier ansässigen Bienen) unter einem Felsüberhang...
...der Wald wurde wieder lichter und wir kamen an einen Fluss (coxs river) , den wir zu überqueren hatten...
...der Fluss war zwar nicht hoch, aber wir haben trotzdem die Brücke genommen...
...es durfte sich immer nur eine Person auf der Brücke aufhalt. War mir zuerst nicht klar, aber als ich dann an der Reihe war, wurde es mir klar....
...und? klar oder!...
Auf der anderen Seite angekommen, sind wir dann zum Fluss runter. Echt geil dort! Wald, Campingatmosphäre, direkt am Fluss, der sich leise durch das, von ausgewaschenen Steinen ausgeschmückte, Flussbett schlängelte. ... ja, da könnte man von träumen...
Hier war Halbzeit von den 16 Wander-km. Auf dem Weg zurück sind wir dann ein Stück den Fluss entlang geturnt. Geturnt deswegen, weil die Steine zu Felsen wurden, immer größer... Wie nennt man das dann? rock hopping?
Der Weg zurück war mal ziemlich beschwehrlich, aber bei diesem Blick lässt man sich nicht unterkriegen.
Das war mal wirklich wieder ein super Tag in der Natur. Man ist wirklich abgeschieden von jeglicher Außenwelt. Man hatte nichteinmal Handyempfang.